Meine Mallorca Erfahrung – Vier Tage, fünf Mädels

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1. März 2018

Angefangen hat alles mit einer Idee von Melli, so etwas wie ein Workshop für Fotografinnen aber ohne Workshop-Inhalte. Sie kam mit der Idee auf mich zu und alles entwickelte sich so schnell. Wir starteten einen Aufruf auf Instagram und machten uns drei weitere Frauen klar, die von der Idee begeistert waren. Wir kannten uns alle nicht wirklich, bevor wir nach Mallorca flogen. Aber diese vier Tage hatten eine unglaubliche Wirkung auf alle von uns.

 

Tag 0,5 – Überwältigende Ankunft

Vier Tage waren wir also da (glaube ich zumindest, wenn ich so zurück denke). Weil unsere Flüge so früh auf Mallorca landeten, hatten wir noch einen ganzen Tag vor uns. Wir starteten den Tag also erstmal damit, um unsere Mietautos zu organisieren. Damit fuhren wir dann zu unserer Unterkunft. Selbst der Weg vom Flughafen nach Santanyi war Erholung pur. Angekommen an der Wohlfühlfinca „Es Moli“ führte uns Kerstin (ihr gehört die Finca) herum und zeigte uns unsere Zimmer, den Pool und unter anderem auch den überdachten Yoga-Platz. Wir alle konnten nicht begreifen, dass wir diesen unfassbar schönen Ort für uns Kreative ein paar Tage nutzen würden.

Die erste Hälfte des Tages nahmen wir uns Zeit, um anzukommen, uns umzuschauen und zu realisieren, was gerade passiert. Wie verrückt rannte eigentlich fast Jede von uns auf dem Grundstück herum und fotografierte all die kleinen, tollen Feinheiten, um nie wieder etwas zu vergessen. Da wussten wir es noch nicht aber der Hashtag #unrealmallorca wurde in diesem Moment geboren.

Die zweite Hälfte des Tages – Unreal Ausflug

Nachdem wir uns eingelebt und eingekauft hatten, beschlossen wir unseren ersten kleinen Ausflug zu machen. Wir fuhren nicht weit weg und blieben in unserem Ort Santanyí. Unser Ziel war nur fußläufig zu erreichen – Caló des Moro: bei Google Maps beschrieben als Malerischer Strand mit Türkisem Wasser. Und treffender könnte es nicht sein. Ich mein ihr werdet unten auf den Bildern selber sehen, was hier mit malerisch gemeint ist und das Wasser war wirklich so türkis, wie es auf den Bildern aussieht. Ein weiterer Meilenstein für unseren Hashtag #unrealmallorca.

 

Wir blieben bis die Sonne fast komplett weg war.
Es waren unbeschreiblich schöne Momente.
Und ein ganz neues Gefühl von Freiheit.

 

Tag 2 – Doch irgendwie ein Workshop

Relativ spontan entschieden Melli und ich uns vor dem Workshop dazu eine Art Input zu geben. Am zweiten Tag war Mellis Input, den wir uns nach dem Frühstück im Freien anhörten. Nach Mellis Input weihten wir den Pool ein, machten Bilder und genossen die Zeit auf Mallorca einfach richtig.

Dieser Tag artete beim Poolshooting etwas in Nacktheit aus. Die Außendusche, war definitiv der Auslöser dafür. Da duschte sich Melli nämlich und wir fotografierten, als ich ihr sagte: „Weißte was, das sähe noch viel toller aus, wenn du nackt wärst.“ Keine Sekunde später stand sie nackt unter der Außendusche und um sie herum Kameras, die auf sie zielten. Und keine 5 Minuten später schauten wir uns die Bilder an, waren instant verliebt und plötzlich waren wir alle nackt, fotografierten uns gegenseitig und vergaßen völlig unsere „vermeintlichen“ Problemzonen.

Danke Sandra Giesler – für das Bild!

Dieser Moment, dieses Erlebnis hat mich und meine Sicht auf meinen Körper verändert. Daraus entstand das Projekt „The Boudoir Experience“ und der Wunsch, diese Erfahrung auch anderen Frauen zu ermöglichen. Im Nachhinein muss ich sagen, es hätte für mich nicht besser sein können. Diese ganze Mallorca Erfahrung. Denn seit kurzem wissen mein Mann und ich, dass wir Nachwuchs bekommen (Surprise – mal sehen, wer sich den Text wirklich durchliest 😉 ), und mit so einer Schwangerschaft verändert sich auch mein Körper. Dieses kleine Fotoshooting hat mir gezeigt, wie großartig ich bin, egal wieviele Speckrollen ich habe. Jetzt in der Schwangerschaft rufe ich mir dieses Gefühl oft wieder in den Kopf zurück. Denn obwohl es ja gut und normal ist, meinen Bauch wachsen zu sehen, habe ich oft noch das Gefühl ihn verstecken oder mich dafür schämen zu müssen. #societysucks

Nach diesen wertvollen Erfahrungen, ging es abends in den Cactus Park „Botanicactus“, wo wir, wie soll es auch anders sein, uns gegenseitig fotografierten. Kakteen sind ja eh voll meins. Succulenten sowieso. Der Park ist großartig und definitiv ein Ort, den man sich anschauen sollte, wenn man auf Mallorca ist.

 

 

Wir liessen diesen Tag in einer anderen Ecke Mallorcas ausklingen. Wo genau, weiß ich nicht mehr. Aber es war unbeschreiblich schön – eben „unreal“. Allein auf das Türkise Wasser zu schauen, glich den Trubel der Hochzeitssaison wieder aus.

 

Tag 3 – „Der frühe Vogel,…

… kann mich mal“ – war wohl das, was ich dachte, als wir morgens um, gefühlt 3.00 Uhr nachts aufstanden, um uns den Sonnenuntergang von einem Kloster in der Nähe anzusehen. Mühsam schleppten wir uns den von Hand gepflasterten Weg hinauf – um später festzustellen, dass wir auch genauso gut, mit dem Auto hätten hoch fahren können.

Der Sonne beim aufgehen zuzusehen, bewegt in mir immer etwas tiefes. Ich fühle mich auf einmal ganz klein. Alle Sorgen verfliegen und mein Herz fühlt sich frei an.

 

 

Ich war nach diesem Morgen körperlich und seelisch, perfekt vorbereitet auf meinen kleinen Vortrag zum Thema „Mut“. Beide Bilder von mir, hat Sandra gemacht. Danke dafür. Ihr könnt vielleicht sehen, dass es nicht das unemotionalste Thema für mich war ;). Ganz vielleicht veröffentliche ich euch meinen Vortrag irgendwann mal – mal schauen.

 

 

Abends aßen wir dann am Strand und genossen den Sonnenuntergang.
Ließen uns von zwei Jungs die Welt erklären und bereiteten uns seelisch schon auf den Abschied vor.

 

Tag 4 – Auf bald, Mallorca

Der letzte Tag – Die Stimmung war etwas gedrückt, weil wir alle wussten, jetzt ist es vorbei. Vier Tage voller Input, Kreativem Austausch, an Grenzen gehen, viel Lachen und auch viel Weinen. Niemals hätte ich gedacht, dass man innerhalb von vier Tagen, völlig fremden Menschen vertrauen kann und sie so ins Herz schließt.

Ich kann euch nicht sagen, wie #unreal sich das alles für mich jetzt noch anfühlt, nach fast vier Monaten. Ich habe Freundinnen fürs Leben dazu gewonnen. Und mich selbst besser kennen und lieben gelernt. Und das alles nur, weil wir aus einer Träumerei Wirklichkeit machten. Weil Melli die Idee, dieser Reise vorantrieb und nicht locker ließ. Und dafür will ich dir nochmal danken. Zwischenzeitlich hab ich mir wirklich in die Hose geschissen – allein wegen diesem Vortrag – aber Melli, ich kann dir nicht dankbarer dafür sein, dass du mich gepusht und das alles einfach mit uns durchgezogen hast

 

Fazit

Wir sind uns alle einig, dass das nicht die letzte Reise zusammen war.
Und nächstes mal haben wir vielleicht eine Mini-Variante von mir dabei, wer weiß.
Ich würde mich freuen.

Mädels, ich hab euch lieb.
Danke, für diese Zeit!

 

Hier findet ihr meine Mädels:

Mellis Webseite | Instagram | Facebook

Kathrins Webseite | Instagram | Facebook

Mimis Webseite | Instagram | Facebook | Ihr Blogbeitrag zu Mallorca

Sandras Instagram | Facebook

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