Workshop in Rømø | See. Feel. Create.

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1. April 2017

Zwei Wochen ist es her, seitdem ich auf Rømø war, wo ich am Workshop See. Feel. Create. von Sergej und Björn teilnahm. Zusammen mit 18 großartigen Menschen habe ich drei Nächte und vier Tage auf engstem Raum verbracht. Wir haben zusammen gelacht, Gin getrunken und tatsächlich auch zusammen geweint. Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber wenn ich weg bin – weit weg vom Alltag und Zuhause – dann macht das was mit mir. Schon der Flug am Donnerstag nach Hamburg hat meinen Kopf frei gemacht. Dann mit der S-Bahn zur Reeperbahn, wo ich mich mit Isabell getroffen hab. Den restlichen Weg nach Rømø nahm uns Jens mit.

Ein Tag, drei Orte und ich war in Rømø. Der erste Abend war von Gin, Aufregung, Musik und Gesprächen geprägt. So richtig auf den Kopf gestellt wurde meine Welt aber am Freitag und Samstag. Davon zu schreiben, wird den Tagen in keinster Weise gerecht – man muss es wirklich erleben. Hin und wieder schlich sich die ein oder andere Träne unbemerkt in den winzigsten Winkel meines Auges. Am Anfang half es sie wegzuatmen oder zu blinzeln. Die Worte von Björn und Sergej trafen mich dann aber mit ins Herz. Es tat weh und gleichzeitig gut, den Tränen ihren Lauf zulassen. Ich bin an meine Grenzen gegangen – auch wenn es teilweise nur im Stillen und gedanklich war. Durch die Social-Media Abstinenz war in meinem Kopf wieder Platz zum querdenken. Blockaden, weil man ständig das sieht, was andere machen, waren weg. Und ich wieder freier.

Annie und Daniel. Die beiden waren einfach mega. Nicht nur, dass die zwei einfach ein tolles Paar sind – und ich mich nebenbei immer wieder dabei erwischte, wie ICH die zwei dabei beobachtete, wie sie miteinander umgingen und sie MIR damit ein Lächeln ins Gesicht zauberten. Nein, sie haben sich vom Schietwetter, was wir hatten, nicht unterkriegen lassen. Denn die beiden standen vor 14 Menschen mit Kamera. Danke euch beiden für die Bilder, die wir während Sturm, Regen am Meer und bei Sonne in einer atemberaubenden Landschaft machen konnten.

So viele Emotionen habe ich in vier Tagen noch nie erlebt. Und es hat auch einige Zeit gedauert, bis ich alles verdaut hatte (und immer noch nicht richtig habe). Bis zu diesem Zeitpunkt, habe ich eigentlich noch niemandem genau erzählt, wie der Workshop war, was passiert ist. Ich musste die Eindrücke erstmal für mich selbst sammeln, bevor ich anderen davon erzählen kann. Diese kleine Reise, hat mein Herz wieder geöffnet. Für mehr Ehrlichkeit zu mir selbst. Für das Ich, das ich bin.

DANKE FÜR DIESEN WORKSHOP!

Auch wenn ich es ungern als Workshop bezeichnen will, denn es war einfach was anderes als ein Workshop. Und ich bin dankbar, dass ich so viele wunderbare Menschen kennenlernen durfte. Danke euch, IsabellJensManuelaJorisTanja & MichaAnneFranziAndreasKatharinaMiladSergejBjörn. Und nicht zu vergessen Sarah (Vegan Guerilla) & Olli, die für die wunderbar vegane Küche zuständig waren. Und Annie und Daniel (Letterbox Salvation) fürs vor der Kamera stehen und Lieder spielen.

 

 

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