Dez
26
17

Emmelie und die Kunst, ein Bild anzusehen

Ich nutze gleich mal die Bilderserie von Emmelie um mich gedanklich auszukotzen. Ich bin besessen von Gedanken und vom Nachdenken. Ich mache mir über alles Gedanken und vertiefe mich in meinem eigenen Kopf so sehr, dass es für andere schwer wird, mir zu folgen. Ich denke, aus diesem Grund mag ich auch keinen Small Talk. Über belangloses Zeug reden, wenn mir so wichtige Themen im Kopf rumschwirren – kann ich einfach nicht.

Die Session mit Emmelie hier, war toll. Wir hatten Bomben Wetter und ich habe das gleich mal als Anlass genutzt um wieder etwas in die künstlerische Richtung zu gehen. Fotos zu machen, die man nicht einfach bei Instagram „überscrollt“, sondern die man sich mal genauer anschaut – vielleicht. Ist zumindest mein Wunschdenken. Ich finde es so wahnsinnig schade, das Instagram auch wieder nur zu einem Tool geworden ist, um sein Portfolio zu zeigen oder generell Bilder zu zeigen. Dabei kann man das Medium doch so gut nutzen, um sich auszutauschen und auch mal zum Nachdenken anzustoßen.

Mal ganz ehrlich, wann habt ihr das letzte Mal ein Bild geliked, weil ihr es wirklich, wirklich, wirklich gut fandet? Wann habt ihr ein Bild mal kommentiert, weil es Gefühle und Emotionen in euch auslöste? Wann habt ihr ein Bild bei Instagram länger angeschaut als drei Sekunden?

Gerade heute ist das so hart, weil gefühlt jeder eine gute Kamera hat und Bilder macht. Ich als Fotografin leide da natürlich schon drunter. Aber mein Ich als stark empfindende Frau, für mich ist das noch viel schlimmer. Nicht weil ich denke, dass meine Bilder so megamäßig geil sind. Mit meinen Bildern möchte ich in Menschen was auslösen! Ich hab immer ein Gefühl, was ich mit einem Bild verbinde und hoffe, dass haben andere auch, wenn sie meine Bilder ansehen. Ich hab keine Ahnung, ob das tatsächlich so ist, aber ich würd’s mir wünschen, dass es so wäre.

Vielleicht ja auch ein Ziel für 2018?

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